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Der Platz für diverse Themen und Fragen Was sonst nirgends reinpasst findet hier immer noch seinen Platz

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Alt 10.11.2006, 12:08   #1 (permalink)
Uralter Gemeinde-Igel
 
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Neulich habe ich ausversehn einen blauen Plastikbehälter im Ofen gehabt, der natürlich komplett geschmolzen ist und alles auf den Boden getropft ist, also im Herd.
Da mein Freund dachte, es würde kalt besser abgehen, haben wir es erkalten lassen und dann ewig lang rumgekratzt, bis wir augenscheinlich alles abgekriegt haben, es sind nur noch ganz dünne Spuren vorhanden.
Das Problem ist jetzt nur, sobald der Ofen heiß wird, riecht man noch das Plastik, obwohl nix mehr zu sehen ist!
Hab da auch schon mit allen möglichen Reinigungsmitteln rumgeputzt, aber der Geruch geht einfach nicht weg.
Ich denke mal, dass es bestimmt nicht grad gesund ist, wenn da diese Dämpfe frei werden und die dann in das Essen kommen, das im Ofen ist.
Hab auch schon im Netz gesucht, da war aber nur die Rede von geschmolzenem Plastik auf der Herdplatte, was bei mir ja nicht der Fall ist.
Da der Herd meinem Vermieter gehört, möchte ich auch nicht, dass er jetzt verätzt wird durch Lösungsmittel oder so.
Drum möchte ich hier fragen, ob jemand vielleicht weiß, welches Mittel geschmolzenes Plastik entfernen kann, ohne dass ich gleich den Boden da wegätze oder so.
Wollte ja jetzt nicht noch extra hundert andere Mittelchen kaufen, wenn die eh nix bringen.
PVC-Reiniger sollen laut Internet helfen, Plastik aufzuweichen, aber ich denke nicht, dass das in meinem Fall soviel nützt, da wie gesagt, da nur sone dünne Schicht noch ist, die man einfach nicht abkriegt.
Hat da jemand Erfahrung?
Ich würde es ja einfach lassen und warten bis es mit der Zeit von selbst verbrannt ist, aber in der Zwischenzeit habe ich den Geruch und wahrscheinlich auch das Gift dann im Essen!
conmad ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 10.11.2006, 12:08   #1 (permalink)
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Alt 10.11.2006, 13:50   #2 (permalink)
Gemeinde-Igelchen
 
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Also als effektives Hausputzmittelchen fürn Backofen kenn ich noch eine Schüssel Wasser mit Zitronenscheiben in den Ofen, kurz auf höchster Stufe erhitzen lassen. Danach lässt sich alles wunderbar reinigen und duftet angenehmer als die agressiven Mittel.
Oder Salz unten auf den Backofen (also im inneren) streuen, eine Schüssel mit Wasser und Spüli und ebenfalls erwärmen.

Obs allerdings auch bei eingebrannter Plastik geht müsste man halt probieren.
diekleene ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.11.2006, 13:56   #3 (permalink)
Gemeinde-Igel
 
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Beitrag von diekleene vom 10. Nov 2006, 13:50
Zitat:
Also als effektives Hausputzmittelchen fürn Backofen kenn ich noch eine Schüssel Wasser mit Zitronenscheiben in den Ofen, kurz auf höchster Stufe erhitzen lassen. Danach lässt sich alles wunderbar reinigen und duftet angenehmer als die agressiven Mittel.
Oder Salz unten auf den Backofen (also im inneren) streuen, eine Schüssel mit Wasser und Spüli und ebenfalls erwärmen.

Obs allerdings auch bei eingebrannter Plastik geht müsste man halt probieren.
...aber bitte eine hitzebeständige

Versuchs doch mal mit diesen Essig-/Zitronenwasser-Tipps: http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20061017064709AA7lFSc
chriskoeber ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.11.2006, 20:18   #4 (permalink)
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wichtig wäre schon zu wissen, aus welchem material der kunststoff zusammengesetzt war...
polypropylen, polyäthylen, pvc...
also, polyäthylen (trinkbecher, joghurtbecher etc...) ist nicht giftig, da brauchst du dir schon mal keine sorgen um deine gesundheit zu machen, stinkt nur eben...

also, alle hausmittelchen zum normalen backofen reinigen, kannst du auf jeden fall vergessen...

was gut wäre, wenn du einen heissluftfön oder einen lötkolben auftreiben kannst, den vorhandenen rest damit "rausschmelzen".

Ansonsten den ofen mal auf volle pulle stellen und leer eine halbe stunde richtig schön durchheizen lassen,dann nochmal richtig mit stahlwolle ausscheuern, küche gut lüften, dann dürfte das schlimmmste vorbei sein...

falls der behälter aus pvc war, das alles lieber nicht machen, lieber nochmal bescheid sagen...

lg
angel
angel-sh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.11.2006, 16:03   #5 (permalink)
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Danke erstmal für die Tipps!
Also aus was für einem Plastik der Behälter war, kann ich nicht genau sagen, es handelte sich um einen Eiswürfelbehälter, aber nicht so einen stabilen, sondern eher sonen biegsamen aus blauem Plastik.
Ich habe jetzt mal in diversen Geschäften nach PVC-Reinigern geschaut, gab es leider nirgends, noch nichtmal im Fachhandel.
Nun habe ich mal so ein Tuch fürs Auto, mit dem man Baumharz, Vogelkot und anderen hartnäckigen Schmutz beseitigen kann, gekauft, werde das nachher mal ausprobieren. Ansonsten habe ich nichts Passendes gefunden.
conmad ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.11.2006, 20:56   #6 (permalink)
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habe meinen mann - handwerker - gefragt: vereiserspray macht das plastik spröde und dann sollte es zu lösen sein. klingt logisch, habs aber nicht ausprobiert.
vielleicht weiss noch jemand wie sich emaille - nehme an so ists im herd - und eis verhält. aber ich denke das sollte sich vertragen.
viel glück
lalelu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.11.2006, 11:42   #7 (permalink)
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Beitrag von conmad vom 11. Nov 2006, 16:03
Zitat:
Also aus was für einem Plastik der Behälter war, kann ich nicht genau sagen, es handelte sich um einen Eiswürfelbehälter, aber nicht so einen stabilen, sondern eher sonen biegsamen aus blauem Plastik.
Das hört sich nach Silikon an. Solche Eiswürfelbereiter habe ich jedenfalls auch aus Silikon. Aber wie man das rausbekommt, weiß ich auch nicht.
Iman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.11.2006, 12:15   #8 (permalink)
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danke für die ganzen Tipps.. mittlerweile ist es beim Herd-Benutzen von selbst raus gebrannt
Die ganzen Mittelchen haben aber nicht wirklich was gebracht.. naja, sollte mir jedenfalls nicht nochmal passieren, dass mir Plastik im Ofen wegschmilzt - aus Fehlern wird man klug (meistens zu mindest )
conmad ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.12.2013, 20:26   #9 (permalink)
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Dieses Missgeschick ist mir letzten Samstag auch widerfahren, als ich mir im Backofen zwei Baguettes machen wollte. Leider habe ich übersehen, dass sich im Backofen noch ein Tortenunterboden aus Plastik befand. Plastik werde ich übrigens nie wieder im Ofen zwischenlagern, denn man stellt ja auch keine Spiritusflasche während des Grillens auf den Grill, gell ? Jedenfalls habe ich im Internet nach Haushaltstipps für dieses Problem gesucht und wollte nicht nur stillschweigend das gute Ergebnis geniessen, sondern auch andere Ratsuchende an der Lösung teilhaben lassen.

Der Backofen sah nach einer Viertelstunde "Plastik bei 200°C auf der untersten Stufe" fürchterlich aus. Der Tortenunterboden war komplett geschmolzen und hatte sich als klebriger, stinkender Plastikschlamm auf der Emaille (Unterboden) breit gemacht. Problem für die Reinigung war später auch, dass der Unterboden nicht komplett eben war, sondern sich in der Mitte eine kreisförmige Einbuchtung befindet. Dises Bild des Horrors hat mich beinahe gleich entmutigt. Ich spielte mit dem Gedanken, von vornherein aufzugeben und gleich einen neuen Ofen zu kaufen. Zum Glück habe ich mich doch an die Arbeit gemacht. Ich habe aus verschiedenen Internetforen Lösungsvorschläge kombiniert, und bin so zu einem Ergebnis gekommen, dass den Backofen nach ca. zwei Stunden aussehen ließ, wie neu.

- Plastik hart und kalt werden lassen (alle Tipps, im erhitzten Schlamm rumzuschmieren, sind unseriös).
- Mit einem Ceranfeldschaber das harte Plastik abkratzen. (keine Sorge, ein Ceranfeldschaber ist pfleglich zum Ceranfeld - er lässt also erst recht die Emaille in Ruhe, denn das Ceranfeld ist anfälliger).
- Zweiten Ceranfeldschaber kaufen oder Wechselklingen bereitlegen. Ich habe verschleißbedingt zwei Ceranfeldschaber benötigt.
- Auf glatter Fläche kommt man schnell voran. Etwas mühseliger waren die Ränder der kreisförmigen Einbuchtung auf dem Unterboden.
- Wenn nur noch minimale, hartnäckige Plastikhuckel übrig geblieben sind, diese mit Edelstahlputzwolle und Spüli wegscheuern.
- Keine angebrannten Plastiküberreste mehr im Ofen ? Dann den Unterboden mit einem feuchten Microfaserlappen gründlich abwischen, damit keine Partikel mehr im Ofen verbleiben.
- Ist kein Plastik mehr im Ofen vorhanden, eine Schüssel mit Wasser, Essig und einer in Scheiben geschnittenen Zitrone in den Ofen stellen.
- Den Ofen habe ich mit der Schüssel ca. eine Stunde bei 120°C laufen lassen. Das Essigwasser mit Zitrone wirkt wie ein Wunder. Von dem widerlichen Plastikgestank bleibt nichts übrig.

Ergebnis: Der Backofen war bei mir sowohl von der Optik wie auch vom Geruch wie neu ! Der finanzielle Aufwand war extrem gering.
Ein Zweierpack Edelstahlwolle kostet 6,80 Euro, die Ceranfeldschaber je 3,25 Euro, dazu noch Essig und eine Zitrone.

Ich hoffe, dass ich mit meinem Beitrag künftigen Leidensgenossen die Arbeit etwas leichter gemacht habe.
Bierminister ist offline   Mit Zitat antworten
Danke an Bierminister von:
Alt 25.12.2013, 21:36   #10 (permalink)
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Benutzerbild von Janet
 
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Ist mit zwar noch nicht passiert, aber was nicht ist, kann ja noch werden Zumindest weiß man ja dann schon mal, wie man sich helfen kann. Vielen Dank für die gute Anleitung!

Ich bewahre übrigens Plastikschüsseln im Backofen auf.... hmmmm
Janet ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 25.12.2013, 21:36   #1 (permalink)
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