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Alt 03.09.2008, 20:08   #21 (permalink)
parl. Gemeinde-Sekretär(in) a.D.
 
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Es gibt wieder Neues von den Klimaforschern

Zitat:
Regierungsprognose enthüllt Folgen des Klimawandels für Deutschland

Von Axel Bojanowski

Mehr Hitzewellen, kein Schnee im Winter: Nach jahrelanger Rechenarbeit ist die Klimaprognose der Bundesregierung fertig. In nie erreichter Genauigkeit sagt sie voraus, wie sich das Klima bis 2100 verändert - Region für Region. SPIEGEL ONLINE zeigt exklusiv, worauf sich Deutschland einstellen muss.

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Das Ergebnis: Die Klimaerwärmung wird Deutschland verändern - allerdings weniger dramatisch als vielfach befürchtet. Folgende Gefahren haben die Forscher für Deutschland berechnet:

Sinkende Grundwasserspiegel im Sommer, insbesondere in Südwestdeutschland,
Eine erhöhte Waldbrandgefahr, besonders in Südwestdeutschland und Nordostdeutschland,
Eine Zunahme hitzebedingter Krankheiten vor allem in Süddeutschland,
Eine Gefährdung der Kühlung von Atomkraftwerken im Sommer, auch dies insbesondere in Süddeutschland
Eine größere Hochwassergefahr im regenreichen Herbst, vor allem an der Elbe.


Allerdings bringt der Klimawandel in Deutschland auch Chancen mit sich, wie die Hamburger Forscher betonen, etwa

Höhere Ernten in der Landwirtschaft vor allem in Norddeutschland,
Eine ertragreichere Weinlese in Süddeutschland,
Weniger kältebedingte Krankheiten
Ein Boom des Tourismus in Deutschland, insbesondere an der Küste.
kompletter Artikel

Und gleich dazu noch ein Vorschlag, wie man den Klimawandel bekämpfen könnte

Zitat:
1500 Roboterschiffe sollen Erderwärmung stoppen

Von Holger Dambeck

Sprühroboter auf großer Fahrt: Ein britischer Forscher will Hunderte Geisterschiffe auf die Ozeane schicken, die rund um die Uhr Meerwassertropfen in die Luft blasen - das soll die Aufheizung der Atmosphäre bremsen. Die Technik beruht auf der Idee eines deutschen Erfinders, hat aber ihre Risiken.

Die Idee besticht durch ihre verblüffend niedrigen Kosten: Für nicht einmal hundert Millionen Euro pro Jahr will ein Forschertrio die Erde vor dem Klimakollaps bewahren. Gemeinsam mit zwei Kollegen hat Stephen Salter von der University of Edinburgh das Konzept von Hunderten unbemannten Roboterschiffen entwickelt, die auf den Ozeanen kreuzen und 365 Tage im Jahr rund um die Uhr feine Salzwassertröpfchen versprühen.

Die Tröpfchen dienen als Kondensationskeime und sollen die Wolken über den Ozeanen so hell wie möglich machen. Dadurch erhöht sich ihr Reflektionsvermögen für Sonnenstrahlen, weniger Wärme unseres Zentralgestirns kommt an der Meeresoberfläche an. Insgesamt heizt sich die Erde etwas weniger auf - der Klimawandel wird gestoppt. Soweit die Theorie.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,575874,00.html

Die Idee hört sich ja ganz gut an, aber ob das wirklich klappt. Zumindest sollte man mal schauen, ob das technisch machbar ist und prüfen ob das überhaupt einen Effekt hat.
masls ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 03.09.2008, 20:08   #1 (permalink)
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Alt 12.09.2008, 21:41   #22 (permalink)
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Zur Reduzierung des Treibhausgasausstosses brachte unsere Bundeskanzlerin nun folgenden Vorschlag:

ein fleischfreier Tag pro Woche


den haben wir eh schon, aber ist der auch sinnvoll?
jablotschko ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.09.2008, 00:21   #23 (permalink)
Uralter Gemeindehase
 
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Ich habe sogar mehrere fleischfreie Tage pro Woche
Es wurde ja kürzlich festgestellt, daß Kuhpupse nicht ohne sind, was den CO2-Ausstoß angeht.
Allerdings produziert ja fast jedes Lebewesen Abgase, die unser Klima schädigen können...die einen mehr, die anderen weniger.

Ich kenne den genauen Wortlaut nicht, aber sie meinte sicherlich, daß man 5 Tonnen Getreide braucht, um 1 Tonne Fleisch zu produzieren (möchte mich für diese Rechnung nicht verbürgen, aber so ähnlich lautet sie).
Das ist natürlich nicht besonders klimafreundlich, vor allem wenn man dann noch an die Kuhpupse denkt...
quasimodo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.09.2008, 12:40   #24 (permalink)
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Also, dann ist das ja ganz im Sinne unserer Gemeinschaft:

Esst weniger Fleisch, spart Geld dabei und schont die Umwelt. Wir ja gleich dreifach gut!!!
jablotschko ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.09.2008, 19:45   #25 (permalink)
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Beitrag von jablotschko vom 13. Sep 2008, 12:40
Zitat:
Also, dann ist das ja ganz im Sinne unserer Gemeinschaft:

Esst weniger Fleisch, spart Geld dabei und schont die Umwelt. Wir ja gleich dreifach gut!!!
Warum nicht gleich ein leerer Teller - das dürfte dann auch den letzten Nörgler zufriedenstellen...
monsterlanglauf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.03.2009, 15:34   #26 (permalink)
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Zitat:
Wirtschaftskrise mindert CO2-Ausstoß

Begleiterscheinung der Krise: Der Ausstoß von Treibhausgasen war 2008 in Deutschland so niedrig wie lange nicht. Das geht laut SPIEGEL-Informationen aus einer Studie des Umweltministeriums hervor. Minister Gabriel geht davon aus, die Ziele des Kyoto-Abkommens zu erreichen.
Quelle: Minus 23 Prozent: Wirtschaftskrise mindert CO2-Ausstoß - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

Wenigstens hat die Wirtschaftskrise irgendwas positives
masls ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.03.2009, 16:53   #27 (permalink)
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hallo masls,

das ist ja der gleiche effekt, der sich nach der deutschen wiedervereinigung durch die deindustrialisierung des orstens einstellte. deutschland konnte sich nicht zuletzt dadurch als musterknabe in sachen umweltschutz profilieren.

nur schade, daß die politik auf der ganzen welt nach solchen "erfolgen" keine echten bemühungen folgen läßt. im aufschwung ist es noch jedes mal so schlimm für die umwelt wie vorher geworden, oftmals noch schlimmer.

Lazarus
Lazarus ist offline   Mit Zitat antworten
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