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Alt 18.01.2013, 10:08   #21 (permalink)
Uralter Gemeinde-Igel
 
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Als Intendant hebt Bellut das ZDF hervor, viele Zuschauer, auch bei den Nachrichtensendungen, etc. Die Frage, die er damit aber schürt: wenn das ZDF so überragend ist, braucht man dann unbedingt noch ähnliche oder gleiche Sendungen, die dort sehr teuer produziert werden?

Was auch noch auffällig ist: die anspruchsvollen Ziele, die Dr. Bellut, als die Ziele des ZDFs proklamiert. Mich erinnert das an ein uraltes Schema F: wenn man sich die Ziele so hoch wie möglich steckt, dann kann man ständig Geld fordern. Das ist ein Spiel, seit es Gemeinschaften gibt. Dann hat jeder die wichtigsten und die aufwändigsten und die schwierigsten Ziele - damit sein Budget nicht geschrumpft wird. Wird es aber geschrumpft, dann geht es meistens auch. Das ist in den Unternehmen so, im Staat so, in Vereinen - seit jeher.
Ein mindestens genauso wichtiges Ziel hätte Herr Bellut aber in den Ziele-Kanon ebenso verankern sollen: gleichzeitige stete Senkung der Ausgaben. Es ist aber der Fehler des Systems, dass die Anstalten gar nicht motiviert sind, die stete Senkung der Ausgaben massiv voranzutreiben, weil sie gar nichts davon haben, ausser ein beschränktes Budget dann im nächsten Jahr.

Die einzigen, die motiviert sind, die Senkung der Ausgaben voranzutreiben, sind die Beitragszahler und die können die Anstalten nur zur Ausgaben-Senkung bewegen, wenn sie erreichen, dass die Höhe der Beiträge abgesenkt wird.
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Ungelesen 18.01.2013, 10:08   #1 (permalink)
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Alt 18.01.2013, 10:33   #22 (permalink)
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Hier ein Handelsblatt-Artikel:

http://www.handelsblatt.com/politik/...r/7646324.html


Aber Achtung:

Als Otto-Normal-Verbraucher muss man ein wenig aufpassen, dass man keinen parteiischen Kommentaren aufsitzt.

Die freie Wirtschaft/ die Presse ist natürlich noch nie begeistert gewesen, dass zwei Kolosse mit riesigem öffentlich finanzierten Budget ihnen Raum wegnimmt.
Und die Öffentlich-Rechtlichen versuchen seit jeher mit den gleichen (Totschlag-)Argumenten: "Auftrag", "Qualität", "Unabhängigkeit", "Grundversorgung", "Zuschauer binden", etc. Ausgaben zu steigern und jegliche Ausgabe zu rechtfertigen.

Für den Otto-Normal-Verbraucher sieht es so aus, dass er weder der Wirtschaft noch den Rundfunkanstalten alles glauben sollte. Die Wirtschaft verfolgt in erster Linie ihre eigenen Interessen, die Rundfunkanstalten aber auch. Kein Intendant, der nicht die eigene Rundfunkanstalt, auch bei der Budgetierung gut vertreten möchte. Jetzt müssen sich die Beitragszahler auch mal ihre Interessen vertreten.

Geändert von xiong (24.01.2013 um 02:07 Uhr).
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Alt 19.01.2013, 09:05   #23 (permalink)
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http://www.nw-news.de/owl/kreis_herf...ehoerlose.html

Gehörlose und Blinde sollen jetzt auch zahlen. Zwar nur 1/3 des vollen Beitrages, aber der ist ja relativ hoch. Es ja nett, dass aus Gerechtigkeitsgründen alle mehr oder weniger abkassiert werden, aber gerade bei Gehörlosen und Blinden könnte man die Position vertreten, dass der Konsum von Radio und/oder TV so eingeschränkt ist, dass sie durch die Einschränkung weit weniger als 1/3 davon haben. Dieser 1/3 Beitrag ist doch rein willkürlich festgelegt worden.
Meines Erachtens wäre auch 1/5 oder 1/6 vertretbar - und auf die Erhebung dieser Summe könnte man in Anbetracht der Geringfügigkeit verzichten.

Wie man sieht, ist es schon wichtig, diese irrsinnig hohen Rundfunk-Beiträge generell abzusenken, gerade auch deshalb, damit sich die neue Beitragsordnung nicht so stark auf alle "Kollateral-Schäden" und auch Nichtnutzer auswirkt.
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Alt 19.01.2013, 22:21   #24 (permalink)
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als naechstes bekommt jede wohnung taeglich ne "ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice" zeitung ungefragt in den briefkasten, wir werden noch sehen das geld dafuer duerfte zumindest da sein
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Alt 21.01.2013, 09:01   #25 (permalink)
Alter Gemeinde-Igel
 
Benutzerbild von Stift
 
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Zitat:
Zitat von ibf Beitrag anzeigen
Es gibt aber auch genug Leute die z.B. keinen TV haben (ich auch nicht), und für die sind es eben rund 150 € mehr im Jahr.
Und dafür das ich alle paar Wochen wenn ich zuhause bin mal 1Live höre (und selbst da läuft Werbung!) finde ich 215 € Jahresbeitrag schon etwas happig. Als die GEZ eingeführt wurde sah die Situation da ja nich etwas anders aus. Wer Radio oder TV besaß konnte damit eh nichts anderes Empfangen, ergo waren diese für den Empfang der öffentlich-rechtlichen bestimmt..

Im Endeffekt ist das aber auch nichts anderes wie die Förderung von Theatern etc. aus der Staats-/Landes-/Stadtkasse. Es zahlen halt alle für etwas das nur ein Teil nutzt.

Davon abgesehen frage ich mich schon länger was die öffentlich-rechtliche Sendergruppe mit dem Geld anstellt.
Mit dem neuen Finanzierungsmodell, und den rd. 40 Mio. Haushalten in Deutschland (lt. Wikipedia) kommen da rund 8,6 Mrd. € rum. Klar, ein paar sind befreit, dafür gibts noch Einnahmen aus (Schleich)Werbung obendrauf.
Die RTL Group mit "mit 45 Fernseh- und 32 Radiosendern" (Europaweit) hat einen Umsatz von 5,8 Mrd.
Ich kann die unsägliche Diskussion eigentlich nicht mehr hören.
Die vielen, die gar nicht im Besitz eines Fernsehers oder Radios, Internet usw. sind.
Du scheinst zumindest im Internet unterwegs zu sein, also kannst Du Internetradio und Internetfernsehen schaun. Und schon biste Gebührenpflichtig. Ich kenne keinen, der nicht diese Medien nutzt. Es gibt bestimmt noch 0,001 Prozent, die weder Fernsher, noch Radio, Internet oder entsprechendes Handy besitzten. Aber der Anteil ist in meinen Augen 0,001 Prozent, wenn überhaupt.
Jeder der ein entsprechendes Gerät hat, soll bitte bezahlen. In meinen Augen ist das Jeder. Für mich gehört auch die Gebührenermässigung oder Befreiung abgeschafft.
Die öffentlich rechtlichen haben das Programm von 0-110 Jahren abzudecken. Das das Programm nicht jeder Manns Sache ist, versteht sich da von alleine. Ich schaue diese Sender sehr wenig, dafür meine Tochter Kika um so mehr. Um mein Mann die ZDF Doku Kanäle rauf und runter. Ich zahle nicht unbedigt gerne, sehe eine Gebührenerhebung aber ein.
Stift ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.2013, 09:56   #26 (permalink)
Uralter Gemeinde-Igel
 
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Zitat:
Zitat von Stift Beitrag anzeigen
Ich kann die unsägliche Diskussion eigentlich nicht mehr hören.
Die vielen, die gar nicht im Besitz eines Fernsehers oder Radios, Internet usw. sind.
Du scheinst zumindest im Internet unterwegs zu sein, also kannst Du Internetradio und Internetfernsehen schaun. Und schon biste Gebührenpflichtig. Ich kenne keinen, der nicht diese Medien nutzt. Es gibt bestimmt noch 0,001 Prozent, die weder Fernsher, noch Radio, Internet oder entsprechendes Handy besitzten. Aber der Anteil ist in meinen Augen 0,001 Prozent, wenn überhaupt.
Jeder der ein entsprechendes Gerät hat, soll bitte bezahlen. In meinen Augen ist das Jeder. Für mich gehört auch die Gebührenermässigung oder Befreiung abgeschafft.
Die öffentlich rechtlichen haben das Programm von 0-110 Jahren abzudecken. Das das Programm nicht jeder Manns Sache ist, versteht sich da von alleine. Ich schaue diese Sender sehr wenig, dafür meine Tochter Kika um so mehr. Um mein Mann die ZDF Doku Kanäle rauf und runter. Ich zahle nicht unbedigt gerne, sehe eine Gebührenerhebung aber ein.



1. Keine Ermäßigungen

Zitat:
Zitat von Stift Beitrag anzeigen
Jeder der ein entsprechendes Gerät hat, soll bitte bezahlen. In meinen Augen ist das Jeder. Für mich gehört auch die Gebührenermässigung oder Befreiung abgeschafft.
Genau! Da hast Du vollkommen recht, gerade aus diesen Überlegungen heraus, muss die neue Beitragsordnung verworfen werden. Denn, wenn ich jetzt mit anderen im Haushalt lebe, nehmen wir an zu 10. oder zu viert, dann muss ich nur noch einen Euro siebzig bezahlen bzw. in letzteren Fall nur ca. 4,20, obwohl ich dann bestimmt nicht weniger das Internet nutze, TV nutze oder Radio höre - eine krassere Ermäßigung kann es ja gar nicht geben. Da sieht man doch mal, wie bescheuert das Ganze ist. Wenn jede/r zahlt, dann ist der Beitrag fair und bei weitem nicht so hoch pro Person! Er wäre dann schon mindestens um 1/3 niedriger! Also sind wir bei 12 Euro und nicht bei fast 18.


2. Redundanz

Durch das Zusammenlegen aller öffentlich-rechtlicher Sender, Anstalten und Organisationen, sowie Orchester, zu einer einzigen Anstalt ohne doppelte, dreifache oder gar multiple Redaktionen/Gebäude/Personal/Technik/Verwaltungen/Wasserköpfe/etc. ließen sich die Kosten für das öffentlich-rechtliche System (unzählige Sender und Anstalten und Orchester) mindestens um Hälfte reduzieren. Dann wären wir bei - ganz solide gerechnet und nicht übertrieben - bei 9 Euro pro Kopf (weil sich Kosteneinsparungen nicht immer 1:1 auswirken habe ich jetzt nicht 6 Euro, sondern einen höheren Betrag veranschlagt).


3. Ursprünge sind längst überholt

Außerdem muss man mal das ganz System komplett überdenken:
vor 60 Jahren ist das ö.-r. System gestartet - als Monopolist! Es gab damals gar nichts anderes in TV und Radio. Gerade mal 2 oder 3 Sender und die waren ausschließlich öffentlich-rechtlich. Also hatten die Öffentlichen-Rechtlichen, weil sie Alleinanbieter waren, die Aufgabe, auch noch etwas Unterhaltung zu bieten, wie U-Sendungen, Sport, etc, weil sonst nichts an Unterhaltung oder Sport sehbar gewesen wäre.
Mittlerweile haben sich die Zeiten aber vollständig geändert. Heutzutage wird eine unglaubliche Anzahl an U-Sendungen angeboten - soviel kann kein Mensch mehr anschauen. Es ist also ein extremer Überfluss und Überangebot da. Und beim Sport ist es so: da es mittlerweile so viele private Sender gibt, wird er so oder so angeboten. Da brauchen die ö.r. Sender nicht insgesamt pro Jahr Milliarden ausgeben - überteuerte Pakete, weil sie die Privaten noch überbieten.

Wie gesagt, die Zeiten haben sich vollständig gewandelt, wenn jetzt mal ein Umdenken gefordert wird, ist das eben nicht "lästig", sondern mehr als angebracht.



4. Willkommen in 2013

Ich persönlich stelle sogar folgende Thesen auf:
- die Öffentlichkeit braucht im Jahre 2013 nicht auch noch Unterhaltungssendungen finanzieren.
- die Öffentlichkeit braucht im Jahre 2013 nicht auch noch immens teure Sport-Rechte ersteigern, in dem sie durch die Anstalten mit Irrsinnssummen sämtliche private Anbieter übertrumpft
- die Öffentlichkeit braucht im Jahre 2013 nicht parallel mehrere Anstalten und Sender und Angebote. Was im Alltag jedem einleuchtet und wo sich gleich Protest bilden würde, z.B. wenn der Bund, das Land und die Gemeinden jeweils eigene Versorgungsleitungen an das Haus legen und jeder muss dann die Grundbeiträge munter bezahlen. Da würde sich jeder an den Kopf fassen. Ganz heftig würde an den Kopf fassen, wenn es noch viele private Anbieter dazu gibt, die auch noch Versorgungsleitungen anbieten.
Beim Beispiel Versorgungsleitungen würden es 100% der Leute, oder sagen wir mal lieber vorsichtshalber, den meisten gleich auffallen.


5. Gründe

Warum sollte man mit dem Geld besser haushalten?
1. Das Geld wird wo anders dringender gebraucht!
Es gibt einfach genügend wichtigere und sinnvollere Bereiche, in denen Geld dringend benötigt wird.
2. Geld ist Mangelware!
Das Geld ist - insgesamt gesehen - gar nicht da, was hier teilweise zuviel ausgegeben wird!
Die ganze BRD lebt auf Pump, überall fehlt Geld, der Staat, Länder, Gemeinden - und übrigens viele Bürger auch, sind verschuldet. Wir geben also insgesamt betrachtet mehr Geld aus, als wir haben. Gerade in dieser Situation muss man sparsamer sein, wenn man nämlich gar kein Geld hat. Wenn Geld ohne Ende vorhanden ist, dann kann man gerne sich in Ausgaben stürzen.
3. Keine Verzerrungen mehr:
Die privaten Medien-Unternehmen werden durch die Öffentlich-Rechtlichen stark beeinträchtigt, z.B. beim Erwerb von Sportrechten haben die nicht Milliarden an Beiträgen in der Hand, sondern müssen es selbst finanzieren. Da die Öffentlich-Rechtlichen aber mitsteigern, pushen sie die Preise sehr hoch - für alle Seiten, egal wer dann letztendlich zum Zuge kommt.
4. Prinzipiell:
Es ist generell schade um jeden Euro, der ineffizient eingesetzt wird.
5. Systemisch bedingt:
Die Anstalten werden das Budget immer ausschöpfen - unabhängig vom Betrag! Sie haben also gar keine intrinsische Sparmotivation! Sie werden es immer für die Erfüllung von "Aufgaben" verbraten. Bekommen sie weniger, dann werden sie - und da bin ich mir tausendprozentig sicher - die Aufgaben auch erfüllen.
6. Auch mal an andere denken:
Es gibt auch Personen, ich allein kenne da wirklich zwei, die wirklich nicht viel Geld haben, weil sie jemanden unterstützen. Für die sind die Beiträge tatsächlich viel Geld.

Geändert von xiong (21.01.2013 um 11:26 Uhr).
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Alt 21.01.2013, 10:13   #27 (permalink)
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Zitat:
Zitat von xiong Beitrag anzeigen
4. Willkommen in 2013
...
2013 brauchen wir ein recht auf mobilitaet! der oeffentliche nahverkehr muss steuerfinanziert werden, oder ein solidartarif wie bei studierenden. hier in kiel sind das 5 euro umgerechnet pro monat fuer das monatsticket, entziehen kann sich keiner, fertig aus!

wenn wenigstens die gez auf diese art und weise finanziert werden wuerde waere es immer noch besser als das jetzige neue finanzierungssystem, mit den nachteilen die xiong mehrfach erlaeutert hat!
J0rd4N ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.2013, 11:48   #28 (permalink)
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xiong, die Regel ist ein 1-2 Personenhaushalt. (Kinder nicht mit eingerechnet). Man kann auch zu zehnt wohnen, wer es den möchte, um die Gebühren aufzuteilen und zu sparen.
Dann zahlt halt jeder, bei einem 2 Personenhaushalt eben 2 mal 17 Euro. Die 2. Gebühr, die keiner braucht bei einem 2 Personenhaushalt geht an an den Kita Ausbau, weil Geld ist ja Mangelware. Mal sehen wie viele es lustig finden, dass diese Gebühr dann auch wie so vieles zweckentfremdet verwendet wird.
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Alt 21.01.2013, 13:07   #29 (permalink)
Uralter Gemeinde-Igel
 
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Zitat:
Zitat von Stift Beitrag anzeigen
xiong, die Regel ist ein 1-2 Personenhaushalt. (Kinder nicht mit eingerechnet). Man kann auch zu zehnt wohnen, wer es den möchte, um die Gebühren aufzuteilen und zu sparen.
Dann zahlt halt jeder, bei einem 2 Personenhaushalt eben 2 mal 17 Euro. Die 2. Gebühr, die keiner braucht bei einem 2 Personenhaushalt geht an an den Kita Ausbau, weil Geld ist ja Mangelware. Mal sehen wie viele es lustig finden, dass diese Gebühr dann auch wie so vieles zweckentfremdet verwendet wird.
? Wie bitte?
Jetzt sind Ausnahmen doch wieder ok?


Die REGEL kennen wir, aber du hast ja selbst gesagt, dass es keine AUSNAHMEN geben soll.
Jetzt mal rein logisch und nicht nach dem, was dir am liebsten ist:
soll sich die Höhe des Rundfunkbeitrags nach den Kosten pro Kopf oder soll es je nach Anzahl der Mitbewohner Ermäßigungen geben? Deine Meinung ist da fair und korrekt:
Zitat:
Zitat von Stift Beitrag anzeigen
Jeder der ein entsprechendes Gerät hat, soll bitte bezahlen. In meinen Augen ist das Jeder. Für mich gehört auch die Gebührenermässigung oder Befreiung abgeschafft.

Mit Verlaub, die weiteren Äußerungen finde ich nicht sachlich:

Zitat:
Zitat von Stift Beitrag anzeigen
Man kann auch zu zehnt wohnen, wer es den möchte, um die Gebühren aufzuteilen und zu sparen.
Es ging ja um die von dir angesprochenen Ermäßigungen und Befreiungen. Wenn du jetzt davon schreibst, dass es man zu zehnt wohnen kann und somit Gebühren sparen kann, dann vermute ich, dass du wahrscheinlich von der aktuellen Ermäßigungen für Haushaltsgemeinschaften profitierst und diese Ermäßigung, weil sie dir zu pass kommt, nicht stört.


Zitat:
Zitat von Stift Beitrag anzeigen
Dann zahlt halt jeder, bei einem 2 Personenhaushalt eben 2 mal 17 Euro.
Nö. Ich hab es ja schon im vorhergehenden Post geschrieben, dass, wenn jeder seinen Beitrag zahlt, der Betrag niedriger ist als die 17 Euro ist. Einfach weil sich die Gesamtkosten besser und fairer verteilen.
Die weiteren Phantasien mit "zweckentfremdeten Verwendungen" etc. greife ich mal nicht auf, die sind allein dadurch schon obsolet.

An dieser Stelle möchte ich aber noch einmal sagen, es ist wirklich ok, dass die einen für die Beiträge in der genannten (Rekord)Höhe sind und das Geld auch gerne bezahlen. Aber bitte versteht auch, dass öffentliche Gelder nicht einfach so effizient und effektiv eingesetzt werden. Das letztere wäre schön, ist aber leider nicht naturgegeben. Also bitte an alle, die gerne die 17 Euro zahlen, seid so nett und unterstützt diejenigen, die einfach das ganz System auf den Prüfstand schicken wollen. Wenn sich dann herausstellt, dass kein Euro verschwendet wird, dann sind ja alle zufrieden.

Wer wegen Haushaltsgemeinschaften aber nur bruchteilsmäßig wirtschaftlich belastet ist, sollte nicht sagen, "ach, ich zahl gern, was habt ihr". Wenn ich nur die Hälfte oder noch weniger zahlen muss, aber volles Programm geboten bekomme, dann hab ich leicht reden, dann kann ich großzügig die anderen, die es kritisch sehen, mit meiner Großzügigkeit mit "was habt ihr denn" als kleinkarierte Personen hinstellen. Doch wehe, die Haushaltsermäßigung wird fairerweise abgeschafft, dann wollen doch einige gern, diese "großzügigerweise" behalten. :-)

Geändert von xiong (21.01.2013 um 13:10 Uhr).
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Alt 21.01.2013, 13:22   #30 (permalink)
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1. Welche Ausnahme habe ich den gebracht? Die Kinder?
2. Du hast geschrieben, dass man zu 10. wohnen kann. Wer es den so möchte, nur um die Gebühren aufzuteilen, Bitteschön.
3. Du hast m.E. auch geschrieben, dass Geld Mangelware ist und anderweitig eingesetzt werden kann. Von daher mein Vorschlag, jeder zahlt und das überschüssige geht an den Kita-Ausbau.

Geld wird überall verschwendet. Soll ich nun meine Steuerzahlungen auf den Prüfstand schicken?
Du wirst es nie erreichen, dass kein Geld verschwendet wird. Ganz einfach weil Menschen damit arbeiten und Fehler machen. Und Du wirst auch kein perfektes System finden, wo 100 % alle gleich unterm Strich raus haben.
Man regte sich früher über die GEZ auf und wird es auch immer tun, egal wie sie heißen.

Ich habe früher 17 Euro bezahlt und zahle diese nun wieder.
Und ich finde Deine Ansicht mehr als kleinkariert den Betrag nun durch alle Haushaltsmitglieder zu teilen und sich darüber zu beschweren, dass Du alleine den Beitrag zahlen mußt. Und ich bin für die Abschaffung von Ermässigungen in diesem Bereich.
Stift ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 21.01.2013, 13:22   #1 (permalink)
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