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Alt 24.03.2013, 14:23   #111 (permalink)
parl. Gemeinde-Sekretär(in) a.D.
 
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Noch nicht. Wenn es dann nur noch einen Sender gibt, können die Privaten auch die Pläne durchziehen, dass sie nur noch verschlüsselt (und damit gegen zusätzliches Endgeld) ausstrahlen.
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Ungelesen 24.03.2013, 14:23   #1 (permalink)
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Alt 24.03.2013, 14:33   #112 (permalink)
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Wird immer merkwürdiger! Eine NDR-Mitarbeiterin hält in ihrer Doktorarbeit den Rundfunkbeitrag für verfassungswidrig:

http://www.focus.de/kultur/kino_tv/p...id_947155.html


Aber selbst wenn der Rundfunkbeitrag verfassungswidrig ist und gar abgeschafft werden muss, dann werden die öffentlich-rechtlichen Anstalten halt über Steuern oder sonstige Abgaben finanziert. Das ist auch nicht viel besser. Denn das Hauptproblem bleibt doch: dass die öffentlich-rechtlichen wertvolle Milliarden für Unterhaltungsquatsch verschleudern. Es kann keine staatlich relevante Aufgabe sein, zahllose Krimis, TV-Schnulzen, Soaps, Musik- und Spass-Shows zu finanzieren. Und auf der anderen Seite fehlt Geld in wirklich wichtigen Lebensbereichen, z.B. im Staatshaushalt fehlt Geld hinten und vorne seit über 40 Jahren. Geld, das in staatlich wichtigen Bereiche fehlt.
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Alt 24.03.2013, 14:40   #113 (permalink)
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Zitat:
Zitat von masls Beitrag anzeigen
Noch nicht. Wenn es dann nur noch einen Sender gibt, können die Privaten auch die Pläne durchziehen, dass sie nur noch verschlüsselt (und damit gegen zusätzliches Endgeld) ausstrahlen.
und wenn!
Wer zu geizig ist, Geld für TV auszugeben, kann ja öffentlich-rechtliches Grundversorgungsfernsehen anschauen und wer unbedingt Harald-Schmidt oder Superstar-Hühner anglotzen möchte, muss zur Not halt etwas dafür bezahlen. Daran wird jetzt niemand zugrunde gehen.
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Alt 24.03.2013, 14:52   #114 (permalink)
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Zitat:
Zitat von xiong Beitrag anzeigen
Die Superstar-Hühner müssen wir wenigstens nicht auch noch bezahlen ...

Doch! Das Gekreische ist extrem gehörschädigend.
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Alt 25.03.2013, 10:00   #115 (permalink)
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Zitat:
Zitat von xiong Beitrag anzeigen
Die Superstar-Hühner müssen wir wenigstens nicht auch noch bezahlen ...
Natürlich müssen wir die bezahlen. Mit jedem Einkauf. Meinst du die Privaten bekommen ihr Geld aus dem Nirvana? Das kommt schön aus deinem Geldbeutel. Ich muss mal suchen aber ich mein irgendwo gelesen zu haben das ALLE Produkte im Schnitt irgendwas um die 7% günstiger wären müsste keine Werbung bezahlt werden.
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Alt 25.03.2013, 12:14   #116 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Nightfire Beitrag anzeigen
Natürlich müssen wir die bezahlen. Mit jedem Einkauf. Meinst du die Privaten bekommen ihr Geld aus dem Nirvana? Das kommt schön aus deinem Geldbeutel. Ich muss mal suchen aber ich mein irgendwo gelesen zu haben das ALLE Produkte im Schnitt irgendwas um die 7% günstiger wären müsste keine Werbung bezahlt werden.
Vielen Dank für die Belehrung, dass das Geld nicht aus dem Nirvana kommt! Da bin ich jetzt überrascht, obwohl, ich hatte so langsam schon den Verdacht, dass es vielleicht in so kleinen Automaten im Eingangsbereich der Banken produziert wird ....

Wenn du es schon so genau nehmen willst, dann mach es auch. Erstens ist deine Behauptung nicht präzise. Wenn du schon auf das Beispiel: "Superstar-Hühner", das 8848 eingeworfen hat, eingehst , dann musst du erstmal sachlich vollständig auch darlegen, dass das Superstar-Hühner-Finanzierungsmodell mehrere Komponenten hat:
1. Anruf-Gebühren
2. Merchandising
3. Externe Vermarktung: Externe Gagen/Veranstaltungen/Lizensierungen/etc,
4. Eintrittsgelder
5. Musikvermarktung
etc.
und dann auch noch die Werbeeinnahmen

Zwischenergebnis:
Die Superstar-Hühner-Fans finanzieren schon mal einen Teil des ganzen Zirkus. Der Anteil, der über Werbeeinnahmen finanziert wird, bezahlen Konsumenten zwar mit, aber auch hier lohnt sich statt unsinniger Pauschalierung mal der Blick auf die Fakten:

Tut mir leid, aber nur eines steht fest: den Rundfunkbeitrag müssen wir bezahlen. Das Produkteeinkaufen ist hingegen freiwillig. Und wenn man die Studien liest, wie die Preise durch TV-Werbung sich bei bestimmten Produkten auswirken, zeichnet sich übrigens folgendes Bild ab:
- die meisten Unternehmen machen überhaupt keine Werbung in TV und Radio
- meistens werden nur ganz bestimmte Produkt-Arten beworben
- und von den ganz bestimmten Produkt-Arten sind nur manche bestimmte Unternehmen eingestiegen

Soll heißen:
Der Konsument, der nicht bei Firmen kauft, die für TV- und Rundfunkwerbung Geld verpulvern, finanziert die Superhühner null mit - und die anderen machen es zwar, aber sie müssen es nicht.

Ganz sinnlos ist in deinem Beitrag die Hervorhebung durch Großbuchstaben des Wortes "ALLE". Wenn man einen Gesamt-Durchschnitt berechnen will, z.B. "ALLE" Produkte enthalten im Durchschnitt 1 % Gold, nimmt man immer "ALLE" Produkte, sonst hat man ja auch keinen Gesamtdurchschnitt gebildet. Aber trotzdem gibt es unzählige Produkte, die gar kein Gold enthalten.

Am wichtigsten ist aber, dass um bei den Begrifflichkeiten zu bleiben, die öffentlich-rechtlich bezahlten "Volksmusik-Hühner" (und der ganze U-Bereich) abgesetzt werden. Denn das spart definitiv allen Beitragszahlern mächtig viel Geld.

Geändert von xiong (25.03.2013 um 22:20 Uhr).
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Alt 25.03.2013, 12:42   #117 (permalink)
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Zitat:
Zitat von xiong Beitrag anzeigen
- meistens werden nur ganz bestimmte Produkt-Arten beworben
.
Stimmt. Diejenigen, ohne die das Leben problemlos möglich wäre. Aber es ist wie bei Spam. Spam lohnt sich, solange ein minimaler Prozentsatz der Spamempfänger bei den Spammern kauft.
8848 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.03.2013, 19:20   #118 (permalink)
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Die Produkte werden in den Firmen aber Crossfinanziert. Wenn man z.B. den nicht beworbenen Aldi Frischkäse kauft bezahlt man damit auch den viel beworbenen Buko mit.

Übrigens gerade ganz interessant im TV. Bei Schokolade sind die Werbekosten höher als der Produktionspreis.
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Alt 26.03.2013, 22:10   #119 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Nightfire Beitrag anzeigen
Die Produkte werden in den Firmen aber Crossfinanziert. Wenn man z.B. den nicht beworbenen Aldi Frischkäse kauft bezahlt man damit auch den viel beworbenen Buko mit.
Arbeitest du bei Arla im Bereich "Crossfinance" ...., weil du das hier jetzt schreibst? Dann liefer mal die genauen Finanzdaten!
Oder hast du dir das selbst "erschlossen"?

Meiner Meinung nach ist zB. wenn das Produkt "Buko" nach Abzug aller Ausgaben (auch Werbung) Gewinn abwirft, im Grunde genommen der Käufer des Bukos derjenige, der die Werbung finanziert.
Ebenso ist, wenn der "Aldi Frischkäse" defizitär oder einen Gewinn von 0 € abwirft, meiner Meinung der Aldi Frischkäse Käufer eben gerade nicht der Buko-Werbung finanzierende.

Aber eigentlich geht es um einen anderen Punkt: Wer die "Superstar-Hühner" nicht mitfinanzieren will, kauft beim Bauernhof um die Ecke den Frischkäse, fertig. Oder tausend andere Produkte regionaler Kleinst-, Klein- oder Mittelbetriebe, die keine TV-Werbung machen.

Außerdem: je überteuerter die Produkte, je mehr finanziert man damit andere Dinge.


Zitat:
Übrigens gerade ganz interessant im TV. Bei Schokolade sind die Werbekosten höher als der Produktionspreis.
Das liegt aber oft daran, dass die reinen Produktionskosten bei vielen Produkten recht gering sind. Was hat der TV den berichtet, wie hoch sind die reinen Produktionskosten?
Bei solchen Überlegungen denke ich oft an Nahrungsergänzungsmittel. Bei manchen geht der Materialwert gegen Null, die Produktionskosten liegen bei 1 oder 2 Cent und die Werbungskosten, wenn sie dann 4 Cent betragen, wären gleich das Vierfache oder Doppelte der Produktionskosten. Aber im Hinblick auf den Endpreis dann doch relativ unbedeutend ...
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Alt 27.03.2013, 12:18   #120 (permalink)
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Zur Meldedatenabfrage

Ist im Grunde genommen schon klar, aber muss man sich trotzdem mal überlegen: Die Meldedaten werden von der GEZ, jetzt Beitragsservice genannt, bei allen Einwohnermeldeämtern angefordert. Alle Gebühren für diese Abfragen werden dem Beitragsservice in Rechnung gestellt. Und - wie der Name schon sagt - die Beitragszahler tragen somit über die Runkfunkgebühren auch diese Kosten.

http://www.nw-news.de/owl/kreis_herf...arzgucker.html


"Die anfallenden Gebühren werden der ehemaligen GEZ in Rechnung gestellt"


Ebenso wurden unzählige Arbeitsstunden in Unternehmen, Behörde, Stiftungen, Vereinen und Vereinigungen verbraten, um die ganzen Daten für die Rundfunkbeitragsberechnung zu melden.

Spiegelbildlich benötigt der Beitragsservice relativ viel Personal, um die ganzen Anmeldungen und Berechnungsdaten zu überprüfen und einzugeben und später zu überwachen, Daten zu pflegen und nachzuprüfen.


Es war ja gut gemeint, dass man zu Beginn der BRD auf die Idee kam, den öffentlich Rundfunk über Beiträge zu finanzieren. Aber angesichts des Geldes, das rein für die Beitragserhebung verbrannt wurde und wird, finde ich es fast schon angebracht, von den Beiträgen abzukehren. Ich weiß, es wird immer argumentiert seitens des Rundfunks, dass man durch die Beiträge unabhängig von der Politik ist. Aber das trifft auch zu, wenn ein gesetzliche Regelung verankert, dass der öffentliche Rundfunk eine fixe Summe aus den Steuereinnahmen erhält. Eigentlich wäre eine prozentuale Regelung fair: 1% der Steuereinnahmen. Wenn es in Deutschland nicht so gut läuft und ganz Deutschland sparen muss, dann muss auch der Rundfunk halt ein bisschen sparen. Und wenn es gut läuft, dann kann er auch mehr Geld verpulvern.
Aber weil die Rundfunkanstalten dann gleich jammern, weil sie natürlich - egal wie es den Deutschen geht - riesige Milliardenbeträge todsicher auf gleichem Niveau einfahren möchten - können die von mir aus auch die Regelung erhalten, dass sie 100 Euro x Einwohnerzahl erhalten. Denn wenigstens werden dann nicht über die Jahre und Jahrzehnte dann Milliarden allein für die Verwaltungskosten der Beiträgeverwaltung unnötig verbrannt. So fallen vielleicht 30 Cent Überweisungsgebühren an und für jemand vom Finanzministerium 10 Minuten Aufwand. Und bei diesem Beitragssystem fallen Millionen und Abermillionen Kosten an und für alle Beteiligten auf allen Seiten unzählige Überweisungs- und sonstige Gebühren, Arbeits- und Zeitaufwand, Adress- und Datenänderungen, und und und.
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