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Witziges, Skurriles, Humor und Nonsens für lustige Geizkrägen Heute schon gelacht? Hier ist jeder Beitrag ein Knüller!

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Alt 15.12.2006, 16:06   #1 (permalink)
Uralter Gemeinde-Igel
 
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1. Auf einem Fön der Marke "Sears": "Nicht während des Schlafes benutzen".
[Mist, das wäre die einzige Gelegenheit, wo ich Zeit hätte, mir die Haare zu fönen!]

2. Auf einem Stück Seife der Firma Dial: "Anleitung: Wie normale Seife benutzen."
[Ach...das ist ja eine Überraschung und wie geht das!?]

3. Auf Tiefkühlkost von Swansons: "Serviervorschlag: Auftauen."
[Aber das ist "nur" ein Vorschlag!]

4. Auf Tiramisu von Tesco's (auf die "Unterseite" aufgedruckt ): "Nicht umdrehen".
[Ups, schon zu spät!]

5. Auf einem Bread-Pudding von Marks & Spencer: "Das Produkt ist nach dem Kochen heiß".
[Nicht ganz so abwegig, oder?!.]

6. Auf der Verpackung eines Rowenta-Bügeleisens: "Die Kleidung nicht während des Tragens bügeln".
[Aber das hätte doch Zeit gespart?]

7. Auf Boot's Hustenmedizin für "Kinder": "Nach der Einnahme dieser Medizin nicht Autofahren oder Maschinen bedienen".
[Wir könnten viel für die Vermeidung von Arbeitsunfällen tun, wenn wir doch nur diese erkälteten 5jährigen Kinder
von den Gabelstaplern wegbrächten!]

8. Auf Nytol Schlafmittel: "Achtung: Kann Müdigkeit verursachen"
[...nichts anderes haben wir gehofft!]

9. Auf einer japanischen Küchenmaschine: "Nicht für die anderen Benutzungen zu benutzen".
[Zugegebenermaßen, jetzt bin ich neugierig geworden...]

10. Auf Nüssen von Sainsbury's: "Achtung: enthält Nüsse".
[Was denn sonst???]

11. Auf einer Packung Nüsse von American Airlines: "Anleitung: Packung öffnen, Nüsse essen."
[Was soll da noch schiefgehen?]

12. Auf einem Superman-Kostüm für Kinder: "Das Tragen dieses Kleidungsstücks ermöglicht es nicht, zu fliegen".
[Hier ist nicht die Firma schuld, sondern die Eltern!!!]


Lara26 ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 15.12.2006, 16:06   #1 (permalink)
Mister Ad
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Alt 15.12.2006, 21:28   #2 (permalink)
Uralter Gemeindehase
 
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Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod!!!



Shannka
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Alt 15.12.2006, 23:01   #3 (permalink)
Uralter Gemeinde-Igel
 
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Beitrag von Lara26 vom 15. Dez 2006, 16:06
Zitat:
[....]

5. Auf einem Bread-Pudding von Marks & Spencer: "Das Produkt ist nach dem Kochen heiß".
[Nicht ganz so abwegig, oder?!.]

[....]
Der (Un-)Sinn derartiger Hinweise auf Produkten, welche überwiegend aus den USA stammen, erschließt sich einem vielleicht eher, wenn man die Geschichte von [Link für registrierte Mitglieder sichtbar. ] kennt.

Ein Rechtssystem, welches den Bewohnern seines Landes derart abstruse Schadensersatzsummen zugesteht, weil diese angeblich nicht wissen, daß frisch zubereiteter Kaffee heiß ist, kann von der Intelligenz der Menschen in seinem Lande keine sehr hohe Meinung haben...

schlumpf
schlumpf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.12.2006, 23:23   #4 (permalink)
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Beitrag von schlumpf vom 15. Dez 2006, 23:01
Zitat:
Der (Un-)Sinn derartiger Hinweise auf Produkten, welche überwiegend aus den USA stammen, erschließt sich einem vielleicht eher, wenn man die Geschichte von [Link für registrierte Mitglieder sichtbar. ] kennt.
Weitere ähnliche (un)sinnige Geschichten:

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schotte_6149 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.12.2006, 10:36   #5 (permalink)
Uralter Gemeindehase
 
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Zitat:
ABERWITZIGE WARNUNGEN AUF US-PRODUKTEN

"Schneefräse nicht auf dem Hausdach verwenden"

[....]


Shawn P. aus dem kleinen Örtchen Laurel in Indiana wurde vom Blitz getroffen, überlebte das Unglück und haderte fortan mit seinem Schicksal. Ihm war nicht einfach ein Unglück widerfahren - ihm war übel mitgespielt worden. Fand er.

Also ging P. zum Anwalt, der zog vor Gericht - und verklagte den Paramount's King Island Park, in dem sein Klient niedergestreckt worden war, auf Schadenersatz. Begründung: Der Freizeitpark hätte alle Besucher unmissverständlich warnen sollen, sich bei Gewitter nicht im Freien zu tummeln.

"Wir leben in der klagewütigsten Gesellschaft der Welt", empört sich Dorigo Jones über fragwürdige Prozesse wie diesen. Er ist Geschäftsführer der Interessengruppe M-Law (Michigan Lawsuit Abuse Watch), die sich müht, die Amerikaner auf Absurditäten ihres Rechtssystems aufmerksam zu machen - und die Flut aberwitziger Produktklagen einzudämmen.

"Ende des gesunden Menschenverstandes"

Seit 1997 veranstaltet M-Law jedes Jahr den "Wacky Warning Labels"-Wettbewerb. Teilnehmer überall aus den USA sind aufgerufen, Etiketten einzusenden, die besonders abstruse Warnhinweise enthalten. In den vergangenen Jahren etwa wurde der Aufkleber auf einer Druckertoner-Kassette eingeschickt - Käufer wurden darauf belehrt: "Den Toner nicht essen". Fast schon legendär ist die Nachricht auf einer Angelhaken-Verpackung: "Verschlucken ist schädlich".

"Diese Warnetiketten sind ein Zeichen unserer von Rechtsstreitigkeiten belasteten Zeit", kommentiert M-Law-Mann Jones. In den Rechtsabteilungen der Hersteller ersonnen, sollen die Hinweise helfen, jede noch so an den Haaren herbeigezogene Entschädigungsklage abzuwehren. Die Hörer einer Detroiter Radiostation haben in der vergangenen Woche über die aktuellen Warnetiketten abgestimmt - und so ihre fünf Irrwitz-Favoriten für 2004 gewählt.

[....] Die Einsender der drei Top-Warnungen werden von M-Law mit Preisgeldern zwischen 100 und 500 Dollar belohnt. Für den Hauptgewinner gibt es dazu noch ein Buchpräsent: den Beststeller "Das Ende des gesunden Menschenverstandes: Wie die Gesetzgebung Amerika erstickt".

Machtwort von ganz oben

Im Vorstand von M-Law sitzen vor allem Chefs kleiner Firmen: einer Bäckerei, eines Steakhouses, einer lokalen Bank. Sie alle fürchten, selbst einmal Ziel einer Konsumentenklage zu werden. Meist werden die exorbitanten Millionensummen, die manche Geschworenen-Jury als Schadenersatz zuspricht und die es dann in die Nachrichten schaffen, zwar hinterher von Richtern auf Normalmaß gestutzt - doch allein die Anwaltskosten können Mittelständler an den Rand des Konkurses drängen.

Einen mächtigen Alliierten haben die Aktivisten aus Michigan schon gefunden: Präsident George W. Bush. Seit seinen Gouverneurstagen in Texas engagiert er sich für eine Reform des Schadenersatzrechts. Erst jüngst kündigte er an, insbesondere Ärzte und kleine Firmen besser gegen "ungezügelte Klagen" schützen zu wollen. Der Präsident will das Thema in den nächsten Wochen in seiner Rede zur Lage der Nation ansprechen - und dann zügig ein Gesetz ausarbeiten lassen.

Matthias Streitz


[....] Profi-Handwerker neigen zu Nebenberufen - das müssen sich die Hersteller einer Elektro-Bohrmaschine in den USA gedacht haben. Auf einem High-End-Gerät platzierten sie den Hinweis: "Dieses Produkt ist nicht als Zahnbohrmaschine gedacht".

Wo gebügelt wird, ist auch Dampf, und heiß wird es im allgemeinen auch. Weil das manchen Benutzern entgangen sein mag, brachte der Hersteller eines amerikanischen Bügeleisens den Warnhinweis an: "Bügeln Sie keine Kleidung, die gerade getragen wird."

Mit der Hygiene ist das so eine Sache. Auf Platz drei der "Wacky"-Liste für 2004 landete der Hinweis: "Wenn einmal rektal verwendet, nicht mehr oral einführen". Er fand sich auf einem digitalen Fieberthermometer.

Ein Feuer ist ein Feuer ist ein Feuer. Der Hersteller von speziellen Holzscheiten, die für Kamine daheim benutzt werden, ließ auf dem Brennmaterial die Warnung anbringen: "Vorsicht - Brandgefahr".

Wer weiß schon, auf welche Ideen Kunden so kommen. Auf einer Packung mit Kerzen für Geburtstagstorten wurde vorsichtshalber gewarnt: "Nicht als Ohrstöpsel oder für andere Zwecke verwenden, für die Einführung in Körperöffnungen nötig ist".

Wenn in der Dusche gerade keine richtige Bürste zur Hand ist, könnte der Kunde ja zur Notlösung greifen - meinten wohl die Hersteller einer amerikanischen Toilettenbürste und erfanden die Warnung "Nicht für die Körperhygiene verwenden". Der Top-Favorit aus dem Jahr 2004.

Wer hätte das gedacht: "Verwenden Sie dieses Produkt nicht als Spielzeug, Kissen oder Schwimmhilfe", stand auf einer Packung mit luftgefüllten Plastiktüten, die als Verpackungsmaterial benutzt werden sollen. Der Hinweis kam auf Platz fünf der "Wacky"-Liste 2004.

Autsch, meine Finger: Ein kalifornischer Kunde machte die M-Law-Gruppe auf ein Mixgerät aufmerksam, auf dem stand: "Während der Benutzung kein Essen aus dem Mixer entfernen". Platz vier der aktuellen Rangliste.

Schneefräsen sind schwer und können bisweilen ins Rutschen geraten, wenn man sie auf abschüssigen, glatten Flächen benutzt - das weiß nicht jeder. Deshalb stand auf einem amerikanischen Fabrikat: "Schneefräse nicht auf dem Hausdach benutzen".

Bewegung ist grundsätzlich riskant - besser man warnt regelmäßig davor. Auf einem Kinderroller fand sich ein Warnschild, das es auf Platz zwei der "Wacky"-Rangliste 2004 schaffte: "Produkt bewegt sich bei Benutzung".

Schubkarren sind für viele Zwecke zu gebrauchen, aber nicht für alle. Auf einem amerikanischen Schubkarren-Rad war die Warnung angebracht: "Nicht für die Autobahnnutzung gedacht".

Pappschilder fürs Auto halten zwar Sonnenlicht ab, damit der Wagen im Sommer recht kühl bleibt - sie hemmen gemeinhin aber die Sicht durch die Windschutzscheibe. Ein amerikanischer Hersteller gab Kunden den Tipp: "Nicht mit aufgestelltem Sonnenschutz fahren".
[Link für registrierte Mitglieder sichtbar. ]
Zitat:
ABSURDE PRODUKT-WARNUNGEN

"Das Feuerzeug nicht in der Hosentasche benutzen"

[....]


Hamburg - Über hundert Leser folgten in der vergangenen Woche dem Aufruf und sandten per Mail ihren persönlichen Warnhinweis-Favoriten ein. Eines scheint nach der unwissenschaftlichen Stichprobe klar: Den Amerikanern kann in Sachen aberwitzige Produktwarnungen keine andere Nation das Wasser reichen. Obwohl die meisten Zuschriften von Deutschen stammen, berichtet fast die Hälfte der Leser von Warn-Absurditäten, die ihnen in den USA aufgefallen sind. So entdeckte SPIEGEL-ONLINE-Leser Dieter Noga bei einer Reise ins Grand Canyon Village eine Toilettenspülung mit dem zweifellos gesundheitsförderlichen Hinweis: "Das Wasser nicht trinken."

Leser Leif Böttcher weiß wiederum von einem Fön zu berichten, den er in den Staaten erworben hat. Auf der Gebrauchsanweisung des Haartrockners, schreibt er, finde sich die Botschaft: "Nicht beim Schlafen benutzen". Und, noch hübscher und in derselben Anleitung: "Nicht auf der Intensivstation einsetzen, während Sauerstoff zugeführt wird."

Obacht, das Leben kann tödlich sein

[....]

Die Devise: Sich lächerlich zu machen ist immer noch besser als die pressewirksame Millionenklage, wenn der Kunde sich mit einem Produkt verbrüht, vergiftet, verstümmelt oder sonst wie verletzt hat. Genauso gut könnte man auf die Produkte aber drucken: "Achtung! Leben auf eigene Gefahr!"

Allzu viel Spott über US-Etiketten wäre voreilig - längst hat der Warnungswahnsinn auch Deutschland erfasst. So stieß SPON-Leser Kai Sartorius in der Anleitung seines Herdes auf den Satz: "Verwenden Sie die Herdplatten nicht zum Beheizen des Raumes." In derselben Anweisung findet sich noch der Tipp, den Herd nur dann zu reinigen, wenn er ausgeschaltet wurde. [....]

Überhaupt trauen die Warnhinweis-Dichter den Kunden Heißhunger auf alle möglichen Erzeugnisse zu. Besonders oft eingesandt wurde der Ratschlag, der sich auf der amerikanischen Website von Apple findet. Dort ist der neue Flash-Spieler iPod Shuffle neben zwei Packungen Kaugummi zu sehen. Der Größenvergleich soll illustrieren, wie irrsinnig winzig das neue Hundert-Dollar-Gerät doch ist. Vorsichtshalber aber steht in der Fußnote: "Den iPod nicht essen". Oder, leicht variiert auf der britischen Apple-Site: "Den iPod nicht kauen".

Es mag wohl sein, dass dieser Satz als Parodie anderer Warnhinweise gemeint ist. Eins aber ist auffällig: Die deutsche Apple-Seite zeigt zwar ein ähnliches Kaufgummi-mit-iPod-Werbebildchen. Allein: Es gibt dazu keine Fußnote amerikanischer Art.

Matthias Streitz


Nicht nur in Amerika, auch in Griechenland trauen Produkthersteller ihren Kunden so ziemlich alles zu - diese Annahme jedenfalls legt ein E-Mail aus Kreta nahe. Ein Leser dort schreibt, in der Bedienanleitung seiner Waschmaschine finde sich die Warnung: "In der Waschmaschine keine Katze waschen."

In den USA bereits mit dem "Wacky Warnings"-Preis für besonders bizarre Warnhinweise ausgezeichnet wurde der Aufdruck auf einen faltbaren Kinderwagen. Eltern bekamen da den hilfreichen Tipp: "Das Kind vor dem Zusammenfalten entfernen".

Feuerzeuge haben die Eigenschaft, mitunter Dinge in Brand zu setzen - daher der Name. Damit beim Gebrauch kein Malheur passiert, stand auf einem amerikanischem Feuerzeug der Hinweis: "Nicht in der Hosentasche benutzen".

Ähnlich sinnig der Hinweis auf einem Abführmittel: "Kann abführend wirken."

Wenn gerade kein Abfalleimer zur Hand ist, muss man ja trotzdem irgendwo hin mit seinem Wrigleys oder Orbit ohne Zucker - aber bitte nicht in die High-Tech-Apparaturen zu Hause schmieren! Auf dem Beiblatt eines CD-Laufwerks wird der Leser belehrt, "keine Kaugummis einführen" [....]

Ein Rasenmäher ist ein recht klobiges Gerät, er lässt sich schwer hochheben - und ist im Garten eher fürs Grobe bestimmt. Das weiß aber nicht jeder - auf einem Mäher in den USA stand deshalb der Hinweis: "Nicht zum Heckenscheren geeignet".

Der Strom ist ja billig und es stinkt nicht so sehr: Die USA sind seit jeher das Stammland der elektrischen Weihnachtsbaum-Beleuchtung. Umso überraschter war ein deutscher Leser, als er in Sacramento echte Wachskerzen mit Dochten in einem Laden entdeckte. Benutzen soll man sie aber auf gar keinen Fall, so das Etikett auf der Packung: "Nur zu Dekorationszecken! Beim Anzünden besteht Brandgefahr."

Zugegeben, ästhetisch sehen sie aus, die Motorräder des Italo-Herstellers Aprilia. Aber muss Ästhetik gleich den Appetit anregen? Nicht auszuschließen, dachten sich wohl die Erfinder des Modells Moto 6.5. Auf Seite 34 des Handbuches wird der Kunde ermahnt: "Das Fahrzeug wird nicht mit eßbaren Teilen hergestellt. Aus keinem Grund Teile beißen, lutschen, kauen oder schlucken."

Der Sturz aus großer Höhe ist hochgradig ungesund - das kann man gar nicht oft genug sagen. Ein Leser aus der Washington DC berichtet von einem Warnschild auf dem Fensterrahmen in seiner Wohnung: "Offene Fenster können gefährlich sein", steht da, und weiter: "Das Ignorieren dieser Warnung kann zu Verletzungen oder zum Tod führen." Vorsichtshalber gibt es am selben Fenster ein zweites Warnschild: "Insektenschutz hindert Kinder nicht daran, aus dem Fenster zu fallen." Okay, kapiert.

Wieder ein Beispiel aus Deutschland, genauer gesagt aus Bayern: Eine Leserin erstand auf dem Viktualienmarkt einen Blumentopf mit drei kleinen Tulpen. Auf dem beigefügten Schild stand eine Pflegeanweisung - aber auch der Satz: "Für Dekorationszwecke bestimmt. Eignet sich nicht zum Verzehr". [....]

Es soll ja immer wieder vorkommen, dass Kinder die Katze Karussel fahren lassen oder tierliebe Leute den Pinscher nach dem Gassi-Gehen im Winter ein wenig aufwärmen wollen. Nur konsequent also, auf Mikrowellen die Warnung zu drucken: "Nicht für lebende Tiere geeignet". Für tote Tiere gilt das ja nicht - ein Glück für alle Nicht-Vegetarier.

[....] Auf diversen Nusstüten in den USA und Großbritannien steht der Hinweis "Allergiker-Warnung: Enthält Nüsse". Etwas befremdlicher die Variante "Könnte Nüsse enthalten" - na hoffentlich! Ganz ähnlich: Die Hinweise "Enthält Milch" auf einer Milchtüte und "mit Paracetamol" auf einer Packung Paracetamol-Pillen.

[....] Auf einer Hot-Dog-Packung wurde beschrieben, wie sich Käufer die Wurst daheim selbst aufwärmen können. Der Schlusssatz lautete: "Vorsicht, Hot-Dog könnte heiß sein." Auch hübsch der Hinweis auf einer Packung Reispudding von Marks & Spencer in Köln: Auf die Anweisung, den Pudding im Ofen zu erwärmen, folgte der Satz: "Produkt wird nach dem Erhitzen heiß sein."

Was passiert beim Atom-Störfall, wenn die Techniker gerade im Web herumsurfen und womöglich die private Steuererklärung wegmailen? Denken wir lieber nicht dran. Zum Glück warnen die Finanzämter in der Anleitung des Steuer-Programms ELSTER: "Die Software wurde nicht für eine Verwendung in gefahrenträchtiger Umgebung hergestellt, in der störungsfreier Betrieb erforderlich ist, wie z.B. in nukleartechnischen Einrichtungen, in denen ein Ausfall zu Todesfällen oder Schäden an Sachen oder Umwelt führen würde."
bright ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.12.2006, 15:27   #6 (permalink)
Gemeinde-Igel
 
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Beitrag von Lara26 vom 15. Dez 2006, 16:06
Zitat:

6. Auf der Verpackung eines Rowenta-Bügeleisens: "Die Kleidung nicht während des Tragens bügeln".
[Aber das hätte doch Zeit gespart?]
Das ist überhaupt nicht zum Lachen
Meine Großcousine hat sich mal übel am Hals verbrannt, weil Ihre Bluse 'n knittrigen Kragen hatte .
chriskoeber ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.12.2006, 14:04   #7 (permalink)
Gemeindehase
 
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Das ist ja Irre......
Dikale ist offline   Mit Zitat antworten
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