Unser Tag bei Haribo

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Das war ja wirklich ein aufregender Tag heute bei Haribo. Wir sind gestern schon mit unserem Bulli um ca. 23 Uhr angereist. Unseren Anhänger mit Bollerwagen und 118 Kilo Kastanien hatten wir auch dabei. Da wir nicht ganz genau wussten, wo der Eingang war (nein es lag noch keiner mit dem Schlafsack davor

) haben wir uns in der angegebenen Strasse einen Parkplatz gesucht. Mein Mann hat den Wecker auf 6 Uhr gestellt, er meinte, dass wird sicherlich reichen, wenn die um 7 Uhr öffnen. Um 4 Uhr 50, ich habe irgendwie nicht richtig geschlafen, da es für die Jahreszeit und 5 Personen in unserem Bus fürchterlich warm war, hörte ich irgendwelche Leute auf der Strasse. Wir meinten aber, dass das sicherlich irgendwelche Helfer sind, die die Strassenabsperrungen richtig aufstellen. Meinem Mann ließ das aber keine Ruhe und er zog sich an um nachzuschauen. Nach 2 Minuten kam er wieder und meinte nur: "Conny, schmeiß die Kinder raus, da ist schon eine riesige Schlange und da kommen immer mehr von allen Seiten

." Mein Mann füllte indes den Bollerwagen mit unseren Kastaniensäcken und stellte sich schon mal an, während ich die Kinder weckte. Wir haben uns dann die ganze Zeit mit einem älteren Ehepaar, die für ihre 4 Enkelkinder (die nicht dabei waren) anstanden unterhalten und die meinten, dass wir einen sehr guten Standplatz haben. Die ganzen tollen Helfer stellten einige Abfalltonnen und Dixi-Klos auf und die Polizei sperrte die Strasse in der wir standen. Gegen 6 Uhr 20 setzte sich die Kastanienkarawane in Bewegung. Um 7 Uhr 10 waren wir bereits fertig. Wir bekamen 3 große Pakete voller Süssigkeiten, 120 Kilo wurden berechnet. Als wir zu unserem Bulli zurückkamen, (wir standen ca. 50 Meter vor dem Eingang), war die Strasse mittlerweile auf beiden Seiten zugestellt. Der Polizist schickte ankommende Leute um den Häuserblock nebenan, dort war wohl das Ende der Schlange. Unser Problem war nun mit unserem Bus samt Anhänger wieder aus der Strasse rauszukommen

. Wir wollten eigentlich in die nächste Seitenstrasse reinbiegen, aber einer der Wartenden meinte, dass es besser sei in die entgegengesetzte Richtung zu fahren, da es näher war. Das taten wir dann auch. Wir drehten erst mal ohne Anhänger und da kam dann auch schon einer von den supernetten Polizisten

und lotste uns raus. Danach holten wir dann unseren Anhänger und machten uns auf den Weg zum Nürburgring wo wir erst einmal ein ausgiebiges Frühstück hielten. Auch wenn wir durch die Spritkosten nicht wirklich gespart haben (obwohl wir mit LPG fahren), hat sich der Spaß gelohnt. Unsere Kinder sind unterwegs glücklich eingeschlafen, nachdem sie sich über die erste Kiste Haribo hergemacht haben

und wir haben einen wunderschönen Tag in Bonn und Umgebung verbracht.
Im nächsten Jahr werden wir bestimmt wieder hinfahren.
LG Conny