Hier gabs ja schon ewig keine Tutorials mehr aber aus aktuellen Anlass versuche ich das mal niederzuschreiben, was ich als Erfahrungsschatz gerad gelernt habe.
Nicht immer, wenn man im Netz nach Musik als Noten sucht wird man fündig, im Gegenteil meist ist es sogar schwer sich im Netz durchzuhängeln um Notenblätter zu finden, noch am ehesten finde ich diese mit Google und dem gesamten Suchparameter (filetypedf notes "Interpret" "Titel"). Etwas leichter tue ich mich stattdessen sogenannte Mididateien der Interpreten zu finden.
Die meisten kennen noch von früher, als die Soundblaster am PC noch nicht soviel konnten wie heute die sogenannten Mididateien. Aus einer Sounddatenbank von meist 256 Klängen werden Töne gesamplet und können in unterschiedliche Höhen ausgegeben werden. Noch heute werden sie bei älteren Handies genutzt um polyphone Klänge zu erzeugen, wenn man sie denn leiden kann... wie dem auch sei...
diese Midi-Dateien können auch dazu verwendet werden um sich entsprechende Notenblätter zu erstellen, wenn man ein vollständiges Midi-Musikstück sich runterladen kann.
Als Grundlage hierfür benutze ich - da kostenfrei - [Link für registrierte Mitglieder sichtbar. ].
Die Plattform ist dabei frei wählbar, egal ob PC, MAC, Linux usw. wird von MuseScore unterstützt.
Hiermit bekommt man beim Einladen einer Mididatei eine kurze Abfrage was der kürzeste Wert einer Note sein kann und danach wird die Midi Datei in eine Notenfolge ausgegeben.
Ist man hierbei nur auf der Suche nach einer bestimmten Klangspur, die man selbst nutzen möchte, so kann man entsprechend überflüssige Klangspuren auch reduzieren.
Über Einfügen > Stimmen/Instrumente kann man eine neue Spur anlegen oder bestehende Spuren reduzieren.
Mittels Einfügen > Text lassen sich auf vorher selektierten Noten ebenfalls Liedtext einfügen und entsprechende Songbetitelung läßt sich ebenfalls über das Menü ausgeben, sollte das für Euch hilfreich sein, wenn ihr den Song im Playback haben wollt.
Songs im Midiformat findet man einfach mit Google indem man bei der Suche den Grenzparameter filetype:mid vorschreibt, was dann nur nach entsprechenden Midi Dateien für die Ausgabe sucht.
Drucken lassen sich die Noten direkt oder als PDF sichern.
Wer die Noten noch weiter in Grafikprogrammen fortbearbeiten möchte muss bei der Ausgabe darauf achten, dass entsprechende Schriftarten zur Darstellung beim PDF beim absichern mit eingespeichert werden, ansonsten öffnet sich in Programmen wie Photoshop leider nur ein hyroglyphischer Mist.
Ansonsten viel Spaß beim Nachspielen von selbst aus dem Netz gefischten Noten. :-)