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Alt 06.02.2010, 08:58   #1 (permalink)
parl. Gemeinde-Sekretär(in)
 
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Zitat:
Erst war es die Glühbirne, jetzt sollen Duschköpfe und Wasserhähne dran glauben: Die Europäische Union plant neue Standards für viele Produkte im Haushalt - um so den Energieverbrauch der Bürger zu senken. Was Umweltschützer freut, halten Kritiker allerdings für den Beginn einer "Öko-Diktatur".
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Grünes Licht kam sowohl vom EU-Parlament als auch aus den Hauptstädten der 27 EU-Staaten. Daher darf die EU-Kommission seit kurzem auch Energiestandards für Produkte vorschlagen, die zwar selbst keinen Strom schlucken, aber den Energieverbrauch im Haushalt beeinflussen: Duschköpfe und Wasserhähne zählen dazu, Fenster und Türen, Wasch- und Putzmittel, aber auch Isoliermaterial für Gebäude. Je nach Eigenschaft eines Produkts muss es künftig bestimmte Umwelt-Kriterien erfüllen, will es künftig für den europäischen Markt zugelassen werden. Dabei will sich die Kommission den kompletten Lebenszyklus angucken: Von der Menge des Materials und möglichen Schadstoffen bei der Herstellung über den Einfluss auf den Stromverbrauch des Nutzers bis zum Entsorgen ausgemusterter Produkte.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...674834,00.html

Das hört sich ja alles Gut und Recht an. Nur, denke ich, dass es da große Probleme beim Überprüfen der Produkte gibt. Hier wird das nächste bürokratische Monster aufgebaut.
Zum anderen werden die ökologisch korrekten Produkte wahrscheinlich teurer sein als die, die mehr Energie "fressen". Dann kann man hier auch wieder das Rechnen anfangen, ab wann es mir einen Nutzen abwirft.
Klar, es ist wichtig, dass wir auf die Umwelt achten. Aber man sollte immer schauen in welchem Verhältnis das steht. Es ist z.B. ökologisch gesehen der größte Witz sich ein neues, verbrauchsarmes Auto zu kaufen weil das 15 Jahre alte Auto mehr Benzin frisst. Solange das alte Auto fährt, sollte man das auch fahren. Was man an Energie und Ressourcen braucht um das neue Auto herzustellen, damit kann man mehrere Jahrzehnte lang noch guten Gewissens 10l auf hundert Kilometer mit dem alten Auto rausblasen. Die Autokonzerne (und zum Teil auch die Bundesregierung) wollen einem aber erzählen, dass dies nicht so ist.

In dem Artikel wird ja auch beschrieben, dass die Energieeffizienz theoretisch nach geographischen Gegegebenheiten bestimmt werden muss um für einen selber auch aussagekräftig zu sein. Bin mal gespannt, wie das hingebracht werden soll.
masls ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 06.02.2010, 08:58   #1 (permalink)
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Alt 06.02.2010, 11:26   #2 (permalink)
Gemeinde-Igel
 
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Droht uns eine Öko-Diktatur?

Das ist eine intrssante Frage. Die würde ich so benantworten wollen.

Nein höchstens eine Idioten-Diktatur.

denn das Problem liegt nicht am einsparen von Energie usw, sodern die Welt ist einfach Überbevölkert. Der Mensch an sich ist das Problem.

Zitat:
Die Weltbevölkerung umfasst rund 6,8 Milliarden Menschen. 2010 werden es vermutlich 6,9 Milliarden sein. Dabei wird im Zeitraum von 2005 bis 2015 mit einem Bevölkerungswachstum von rund 79 Millionen Menschen pro Jahr gerechnet.
Das verkaftet so ein kleiner Panet nicht. Aber bis jetzt hat sich die Natur immer selbst geheilt.

PS da gibt es ein schönes Lied von Udo Jürgens zu. Gehet hin und vermehret Euch.
wumpi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2010, 14:26   #3 (permalink)
Gemeinde-Igelchen
 
Benutzerbild von Nightfire
 
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Der Planet verkraftet noch eine ganze Menge mehr Menschen. Was der Planet und auch der Mensch nicht auf Dauer weiter verkraftet ist der Kapitalismus. Wenn man sich ansieht wieviele Lebensmittel vernichtet werden nur um die Profite nicht zu schmälern ist das einfach nur zum kotzen...
Nightfire ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.02.2010, 08:13   #4 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Nightfire Beitrag anzeigen
Der Planet verkraftet noch eine ganze Menge mehr Menschen. Was der Planet und auch der Mensch nicht auf Dauer weiter verkraftet ist der Kapitalismus. Wenn man sich ansieht wieviele Lebensmittel vernichtet werden nur um die Profite nicht zu schmälern ist das einfach nur zum kotzen...
Ich halte den Raubtier-Kapitalismus auch für einen fatalen Irrweg, aber die Vernichtung von Lebensmitteln hängt damit nur bedingt zusammen. Leider hat der Mensch in all den Jahrtausenden nicht wirklich etwas gelernt.

Jeder schaue in den eigenen Mülleimer und dann gelte:

"Was siehst du den Splitter im Auge des Anderen, den Balken im eigenen Auge siehst du nicht"
herablau ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 03.03.2010, 14:48   #5 (permalink)
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Benutzerbild von Catapa
 
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Ich glaube nicht, daß man das eine Diktatur nennen kann. Die "Diktatur des Proletariats" war auch nur ein Name für die Diktatur einer politischen Elite. Aber wenn Du vor dem heraufziehen einer "Öko-Diktatur" warenen willst, solltest auch akzeptieren, daß wir derzeit in der Diktatur des Öls leben. Für den Zugang zu Öl und Gas führen wir Kriege und die Energieversorgung bestimmt die Aussenpolitik. Aber Fossil-Junkies können nicht anders und haben Angst vor dem Entzug. Wie auch immer, Entzugserscheinungen sind schmerzlich, aber der Entzug notwendig.
Catapa ist offline   Mit Zitat antworten
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diktatur, energie, öko, sparen


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