Ich war geschockt, als ich vom Tod Michael Jacksons erfuhr.
Es war irgendwie irreal, ich musste es mir mehrmals vor Augen führen, daß die ganz Großen unserer Zeit sterben müssen.
Die Musik habe ich immer gerne gehört, auch die Videos habe ich immer wieder gerne gesehen.
Vielleicht hat dieser Schock nicht nur nur damit zu tun, daß der "Peter Pan" der Neuzeit gegangen ist, viele Menschen sind mit seiner Musik aufgewachsen und werden sich nun (unbewusst?) der eigenen Sterblichkeit bewusst.
Damals, als Elvis starb hat mein Vater geheult, was ich vorher und nachher nie gesehen habe.
Sein "Idol" war tot, die Grenze des Lebens wird einem brutal präsentiert, wenn ein Idol stirbt.
wer sich angesichts der medialen Überflutung mit Todesnachrichten und -bildern von Kriegen, Amokläufen, Demonstrationen, Flugzeugabstürzen, Erdbeben und Überschwemmungen, Zugunglücken und anderen Katastrophen, erst durch die Nachricht vom Tod eines exzentrischen, verschwenderischen Popsängers, »unbewusst« mit der eigenen Sterblichkeit konfrontiert sieht, der hat wahrscheinlich sein bisheriges Leben in einem verschlossen Raum verbracht, in welchem sich außer einem Fernsehgerät, das nur Privatfernsehen empfangen kann, nichts weiter befindet.
In der heilen Welt der Castingshows und Lifestyle-Magazine mag der Tod »einfacher« Menschen ein Tabuthema sein, in der realen Welt findet er aber tagtäglich hunderttausendfach statt.
Was am Tod eines Menschen den, ich nehme dies mal an, alle hier nur einseitig gekannten haben, soviel schlimmer sein soll, als am Tod eines »gewöhnlichen« Menschen, will sich mir einfach nicht erschließen. Andernfalls wären unsere Straßen täglich voll von Mahnwachen und Demonstrationen, um das Schicksal hungernder Kinder oder unterdrückter Menschen anzuprangern. Es lässt sich aber leichter den »Moonwalk« vor dem heimischen Fernseher vollführen und um einen verwöhnten Milliardär »trauern«, als um die Menschen, die wirklich unser Mitleid und unsere Hilfe bräuchten.
Seinen Kindern, seiner Familie, seinen Freunden mag diese Trauer zugestanden werden. Allen anderen, die ihn nicht persönlich kannten, aber vor »Trauer« und »Schmerz« kaum noch stehen können, denen will man laut zurufen: »Get a life!«
PS: Das ist natürlich kein persönlicher Angriff auf dich, quasimodo, sondern nur ein Statement zur allgemein ausbrechenden Hysterie beim Tod Prominenter.
Hallo Rotkehlchen,
was mir Angesichts Deines Statement durch den Kopf geht ist- der/die Scheiber/in hat kein Feingefühl!
Der springende Punkt ist doch die Assoziation.
Ob es sich nun Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Elvis oder John Lennon oder eben Michael Jackson nennt....
ein Idol hat sich verabschiedet!
*Danke für dein Beitrag von Kathi
Zitat von Rotkelchen*
PS: Das ist natürlich kein persönlicher Angriff auf dich, quasimodo, sondern nur ein Statement zur allgemein ausbrechenden Hysterie beim Tod Prominenter.
Ich würde es jetzt auch nicht als Persönlicher Angriff bezeichnen dennoch
Musik bedeutet für einige Menschen da Leben und nun wach gerüttelt zu werden , zu sehen es wird nicht neues folgen , es wird nicht weiter gehen .Ich selbst bin noch jetzt immer und immer wieder in gedanke warum ist er nun Gestorben*irgendwie möchte man das wissen* auch wenn man denn Besagten nicht real kennt, doch hat man seine Geschichte ein Leben lang mit verfolgt , seine Musik spricht für sich und das er so einzigartig war wie auch Elvis und Co, selbst heute ist es noch traurig dass Elvis nicht mehr lebt er hat gute Filme gedreht seine Musik war ansprechend , war leider nicht meine Zeit dennoch hat sie mich sehr angesprochen.
Musik kann einem das Leben bedeuten und ich war nun kein Fan von Michael Jackson und Co , aber mit genommen und nachdenklich macht mich deren Tod schon.
Aber meinungen sollten verschieden sein, sonst wäre es wohl langweilig auf Erden.
obwohl so gut wie alle Medien bisher von einer Beerdigung von Michael Jackson am heutigen Morgen in L.A. auf dem Forest Lawn Friedhof sprechen das folgende hier:
tmz.com berichtet das der Leichnam von Michael Jackson in das Staples Center zur Trauerfeier nach einer privaten Zermonie der Familie am heutigen Morgen auf dem Friedhof Forest Lawn gebracht wird.
Zitat:"Michael Jackson's Grand Farewell
Posted Jul 7th 2009 12:28AM by TMZ Staff
Michael Jackson will create even more pandemonium in death than he did in life -- his body will take center stage at Tuesday's public memorial at the Staples Center in downtown L.A.
The family will hold a private memorial early in the morning at Forest Lawn -- where the body is now. The coffin will then be transported to Staples for what promises to be one of the biggest spectacles in L.A. history.
We will be live streaming everything as it happens beginning early in the AM.
Quelle: tmz.com [Link für registrierte Mitglieder sichtbar. ]
Wenn das kein Ablenkungsmanöver ist und das wirklich stimmt werden wir wohl Bilder aus L.A. sehen wie noch nie zuvor im Leben.
Ich meine ja nach wie vor das die letzte Ruhestätte von Michael Jackson die Neverland Ranch sein wird... Man hat ja auch Lady Diana auf einer Insel in einem absperrbaren Park beerdigt. Ich denke wenn man so populär ist ist das absolut notwendig.
Ich kann mir nicht vorstellen das eine Beerdigung auf dem Friedhof Forrest Lawn stattfindet. Gerade in L.A. setzten doch die Medien ganz massiv Hubschrauber ein um das letzte bißchen Privatsphäre der Stars auch aus der Luft aufzudecken. Ich denke die haben doch schon jeden Quadratmeter aus der Luft nach irgendwelchen Bewegungen auf dem Friedhof Forest Lawn abgesucht...
Wird Michael Jackson wirklich im Staples Center aufgebahrt werden wird es für uns Europäer wohl etwas arg gewöhnungsbedürftig werden.
James Brown der Ende 2006 gestorben ist war so öffentlich aufgebahrt. James Brown lag vorne auf der Bühne aufgebahrt und die Stimmung war wie in einer Turnhalle. Damals war auch Michael Jackson am offenen Sarg an ihm vorbeigezogen.
Naja, wir werden sehen. Sicherheitstechnisch kann ich mir das Ganze aber garnicht vorstellen.
Auch n-tv wird heute den ganzen Tag davon berichten.
Sicherlich werden es Bilder werden die man sein ganzes Leben nicht vergisst...
Gruß
edgar
P.S.: Habe gerade mal nachgeschaut. L.A. hat alleine im Stadtgebiet schon etwas mehr als 4 Millionen Einwohner...
mir tut Michael Jackson leid, weil man ihm keinen ruhigen abgang in würde zubilligt. beruhigend zu wissen, daß er von dem ganzen auftrieb nichts mitbekommt.
ich denke, er sitzt inzwischen mit Elvis & Marilyn auf Hawai und spielt Poker .
Schade, das ein so großer Musiker von seinem Ableben Gebrauch gemacht hat. Aber durch seinen recht frühen und mysteriösen Tod wird er (wie schon etliche vor ihm) immer wieder auftauchen.
Ich hoffe, das es ihm da, wo er jetzt ist bsser geht.
Und seinen Vater könnt ich, wenn ich so dürfte wie ich wollte einfach mal ... *grrrrr* was für ein Ar...
Im Interview sagte er nicht "ich habe meinen Sohn verloren" Neeeeeeeeeee . ...... "Wir haben grad den größten Superstar der Welöt verloren"
Da krieg ich echt eine Hassader vom Feinsten.....
Armer Kerl. Dabei hatte er sich so auf seine Konzerte gefreut. Was hat er nur angestellt, dass er so bestraft werden musste. Ich mag seine Musik und werde sie auch weiterhin hören.